Erstmals in der Vereinsgeschichte wurden gleich vier Potsdamer Taekwondo-Athletinnen und Athleten für eine Weltmeisterschaft nominiert. Vom 16. bis 20. September 2026 vertreten Wyatt Sommerfeld, Leon Reich, Francesca Dincao und Hilko Paschke die deutschen Farben bei der Poomsae-Weltmeisterschaft in Chuncheon, Südkorea – dem Mutterland des Taekwondo.
Für einen zusätzlichen sportlichen Paukenschlag im Vorfeld sorgte der 21-jährige Leon Reich. Bei der Studenten-Europameisterschaft in Albanien sicherte er sich gleich zwei Bronzemedaillen. Mit dieser internationalen Medaillenerfahrung und viel Rückenwind geht es nun für ihn und seine drei Vereinskollegen nach Südkorea.
Die Potsdamer Equipe steht für eine besondere Mischung aus Nachwuchstalent und langjähriger Wettkampferfahrung. Die vier Athletinnen und Athleten treten sowohl in der traditionellen Poomsae-Disziplin „Recognized“ als auch im modernen, akrobatisch geprägten „Freestyle“ an.
Dass vier Sportlerinnen und Sportler eines Vereins gleichzeitig den Sprung zu einer Weltmeisterschaft schaffen, ist ein außergewöhnlicher Erfolg – und das Ergebnis jahrelanger konsequenter Vorbereitung. „Dass wir uns gleich zu viert aus Potsdam für Südkorea qualifizieren konnten, ist der Lohn für jahrelanges, diszipliniertes Training. Für uns geht ein sportlicher Lebenstraum in Erfüllung“, erklärt Leon Reich.
Die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft im Mutterland des Taekwondo ist für die vier Potsdamer ein sportliches Highlight – stellt sie aber auch finanziell vor eine große Herausforderung. Wer das Potsdamer WM-Team unterstützen möchte, kann dies über die eingerichtete Crowdfunding-Aktion tun.